Wir säen, was sie ernten werden

Das Kartoffelprojekt geht weiter

Um den „essbaren Schulgarten“ für die neue Saison vorzubereiten, zog es Fachlehrer Jan Skrodzki heute zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10BzB nach draußen.  Zunächst musste altes Laub entfernt werden, um ein Beet zum Bepflanzen von drei Kartoffelsorten vorzubereiten. Bevor der Spaten zum Einsatz kommen konnte, gab es aber noch eine kleine Rettungsaktion. Die Lernenden des Bildungsgangs zur Berufsvorbereitung hatten im vorgesehenen Beet zartes Grün aus der Erde hervorlugen gesehen. „Das waren schon ein paar Sauerampfer- Jungpflanzen, für die wir schnell ein neues Plätzchen im benachbarten Beet finden konnten“, weiß Jan Skrodzki zu berichten.
Anschließend wurden dann je zehn Knollen in rot, violett und gelb im Abstand von zirka 30 Zentimetern in den Boden gelegt. Zugedeckt, begradigt und angehäuft liegen nun etwa 30 Mutterkartoffeln im Schulgarten und warten auf Sonne und Regen. Im kommenden Schuljahr werden dann Schülerinnen und Schüler der nächsten BzB-Klasse die Pflanzen ernten und sehen, wie viele Kartoffeln daraus gewachsen sein werden. „Da zirka 15 bis 20 Kartoffeln aus einer Mutterknolle wachsen,  kann sich der zukünftige BzB-Jahrgang auf einige Kilo Kartoffeln freuen und diese zu verschiedenen Spezialitäten verarbeiten“, freut sich Fachlehrer Skrodzki.
Heute gab es im Anschluss an die Gartenarbeit Kartoffelchips und Kartoffelpüree. Das hat nicht nur gut geschmeckt, sondern war auch etwas fürs Auge (s. Foto). „Jetzt sind wir gespannt, wie die Kartoffeln wachsen“, sagt Melane und Mehmet fügt hinzu: „Wir kommen vorbei und schauen, was draus geworden ist.“
Fotos: Melane Boakye, Jan Skrodzki