Was geht in Brüssel und Amsterdam?
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Schülerinnen und Schüler der 11BFS1 und 11BFS2 auf Klassenfahrt

Zum Start: Entdeckungstour in Brüssel…

Wir starteten unsere Fahrt in das Königreich Belgien um 8:00 Uhr mit Busfahrer Steffen. Die Freude war groß. Mit ein paar Pausen kamen wir in Brüssel an. Wir checkten im Meininger Hotel ein, das etwa 15 Minuten zu Fuß von der Brüsseler Innenstadt entfernt liegt. Unser erster Tagesausflug führte uns in die Innenstadt. Dort absolvierten wir mit Bravour eine kleine Challenge, bei der es um die Traditionen der Hauptstadt ging. Anschließend hatten wir Schülerinnen und Schüler  Freizeit und mussten um 22:00 Uhr wieder im Hotel sein. Wir waren erstaunt über die beeindruckende Architektur der belgischen Hauptstadt. Das war unser erster Tag in Brüssel.

Unser Besuch im Atomium war ein besonderes Erlebnis. Die riesige Konstruktion stellt ein Eisenkristall dar, bei dem die Atome stark vergrößert und durch Röhren miteinander verbunden sind. Im Inneren konnten wir eine Multimedia-Show sehen, die die Entstehung des Bauwerks und die Bedeutung der Weltausstellung 1958 anschaulich erklärte. Das Highlight war der Ausblick von der obersten Kugel: Von dort hatten wir einen weiten Blick über ganz Brüssel.

Das Parlamentarium in Brüssel ist das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. In einer interaktiven Ausstellung wurde uns auf anschauliche Weise erklärt, wie die Europäische Union funktioniert, welche Aufgaben das Parlament hat und wie Entscheidungen entstehen. Mit multimedialen Stationen, virtuellen Führungen und Geschichten von Menschen aus ganz Europa macht das Parlamentarium europäische Politik lebendig und greifbar – und das für Besucherinnen und Besucher jeden Alters.

Auf dem Weg von Brüssel nach Amsterdam: Strandfeeling in Scheveningen

Am Donnerstag, den 24. April, waren wir, die Klasse 11BFS 1/2, am Strand der Nordsee in Scheveningen (Den Haag, Niederlande). Dort war die Luft wunderbar frisch, und jeder hatte sofort den Geruch von Algen und Salz in der Nase.Trotz des starken Winds und vieler dichter Wolken hatten alle sehr viel Spaß. Mit vielen tollen Bildern und einem schönen Spaziergang entlang des Strandes ging es für einige von uns weiter zum Pier – einer geschlossenen Essens- und Einkaufsstraße, die direkt auf dem Wasser steht. Dort haben wir passend frischen Hering gegessen, mit Blick auf die Nordsee. Auf dem Rückweg zum Bus haben wir noch ein paar neugierige Heringsmöwen getroffen, die gespannt an den Imbissständen warteten, um die nächsten Pommes zu klauen. Es war ein sehr schöner Ausflug zum Strand in Scheveningen – wir können ihn nur weiterempfehlen!

And finally: Amsterdam

Heute haben wir eine Grachtenfahrt gemacht. Am Anfang war das Wetter ziemlich grauslich – es war kalt und bewölkt. Aber nach etwa 30 Minuten kam die Sonne heraus, und es wurde ein bisschen wärmer. Während der Fahrt hatten wir Kopfhörer, über die wir viele interessante Informationen zu den Häusern und ihrer Geschichte erfahren haben. Besonders beeindruckend war die Stelle, an der uns über das Anne-Frank-Haus erzählt wurde. Wir sind langsam mit dem Boot durch die Kanäle gefahren und haben die vielen schönen, schmalen Häuser gesehen, oft mit großen Fenstern und bunten Fassaden. Überall waren kleine Brücken, und am Rand standen ganz viele Fahrräder. Manchmal fuhren andere Boote an uns vorbei oder man sah Hausboote, auf denen Leute wohnen. Das Wasser war ruhig, und in der Sonne hat alles geglitzert. Es war richtig entspannt, und man konnte Amsterdam mal von einer ganz anderen Seite sehen. Die Grachtenfahrt war eine tolle Möglichkeit, die Stadt besser kennenzulernen und auf jeden Fall eines der Highlights unserer Klassenfahrt.

Das STRAAT Museum in Amsterdam ist eines der weltweit größten Museen für Street Art und Graffiti. Es befindet sich in einer ehemaligen Werfthalle auf dem NDSM-Gelände in Amsterdam Noord und bietet auf 8.000 m² eine beeindruckende Sammlung urbaner Kunst. Die Ausstellung umfasst über 180 Werke von mehr als 170 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, darunter bekannte Namen wie Eduardo Kobra, Shepard Fairey, Buff Monster, Royyal Dog und Inkie. Viele der Werke wurden direkt vor Ort geschaffen, sodass Besucher:innen gelegentlich Künstler:innen bei der Arbeit beobachten können. Ein besonderes Highlight ist das großflächige Anne-Frank-Wandbild „Let me be myself“ von Eduardo Kobra an der Außenfassade des Museums. Persönlich fand ich das Museum atemberaubend – jedes Bild hat starke Emotionen und Gefühle vermittelt. Auch der Preis war super für ein Museum dieser Größe: Ich habe nur 9,50 € bezahlt. Was man auf jeden Fall machen sollte: sich am Ausgang eine kleine Graffitidose kaufen und gleich um die Ecke selbst etwas sprühen!

Text Gjergj, Maciej, Anastasia, Alliah, Sabrina, Joshuar – Schülerinnen und Schüler der Klassen 11BFS1 und 11BFS2 (teilweise mit KI-Unterstützung 😉 )

Fotos Ein bunter Mix von Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern

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