Interreligiöser Dialog in Sachsenhausen
Am 29. Mai besuchte die Klasse 10BFS1 gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Heiner Himmelmann und Schulsozialarbeiterin Amrei Salge das Bibelmuseum Frankfurt. Dort nahm die Klasse an einem Workshop zum Thema „Interreligiöser Dialog“ teil, bei dem die drei monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam im Mittelpunkt standen.
Zu Beginn erfuhren die Schülerinnen und Schüler anhand von Geschichten und Überlieferungen mehr über Abraham, seine Frau Sara sowie die Bedeutung des Opferfestes. Besonders eindrucksvoll war der Besuch eines Beduinenzeltes. „Bevor wir hineingehen durften, mussten wir unsere Schuhe ausziehen“, berichtet Maya. Zwei als Beduinen verkleidete Mitschülerinnen begrüßten die Gruppe und verteilten duftendes Öl. „Unsere Klassenkameradinnen trugen traditionelle Gewänder und gaben uns Duftöl auf die Hände“, erinnert sich Maya. In dieser besonderen Atmosphäre erhielten die Lernenden einen lebendigen Einblick in die Gastfreundschaft und Lebensweise des Nahen Ostens zur Zeit Jesu.
Anschließend erkundeten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Exponate des Museums. „Wir bekamen Kopien von Gegenständen und mussten die passenden Originale im Museum finden und anschließend der Klasse vorstellen“, beschreibt Christelle die Aufgabe. Danach erläuterte der Museumsbegleiter die Bedeutung und Verwendung der Exponate und gab weitere Einblicke in den Alltag vergangener Zeiten.
Ein weiteres Highlight war der Nachbau eines Fischerbootes, wie es zur Zeit Jesu auf dem See Genezareth genutzt wurde. Dort konnten die Jugendlichen nachvollziehen, unter welchen Bedingungen die Menschen damals lebten und arbeiteten.
„Das Wichtigste für mich an diesem Tag war die Erkenntnis, dass der Kern und das Ziel aller drei Weltreligionen der Frieden sind und dass das gemeinsame Streben nach Frieden mehr wiegt als die Unterschiede in Tradition und Glauben“, fasst Religionslehrer Heiner Himmelmann die Erfahrungen des Tages zusammen.









