Frankfurter Azubis wollen „Gastro Supertalent“ werden

In wenigen Wochen treffen sich fast 50 Tourismusschüler:innen aus den Mitgliedsländern der Koch G5 zu einem neuen kulinarischen Wettbewerb in Sölden. Das Team aus Deutschland überzeugte bei der Generalprobe Anfang März in Frankfurt.

Fünf europäische Länder, acht Schulen, 24 Teams: Insgesamt 48 Tourismusschüler:innen kommen Ende März zum kulinarischen Wettkampf ins österreichische Sölden. Hier werden im höchstgelegenen Haubenrestaurant des Landes auf über 3.000 m Seehöhe die Sieger:innen von „Sölden sucht das Gastro Supertalent“ (SSDGST) ermittelt. Der neue Wettbewerb will dazu beitragen, die Wertschätzung für die Gastronomie, die Karrieremöglichkeiten und den Berufsnachwuchs zu steigern. Die Teilnehmenden sollen „Live on Stage“ beweisen, dass ihnen die Zukunft gehört. Vom 27. bis 29. März treten pro Schule jeweils drei Zweier-Teams in den Kategorien Küche, Service und Marketing aus Österreich, Luxemburg, Südtirol und der Schweiz gegeneinander an. Aus Deutschland sind sechs motivierte Azubis aus der Bergiusschule in Frankfurt am Main mit von der Partie und versuchen die Jury von ihren Fertigkeiten und Ideen zu überzeugen.  

Generalprobe mit Kostprobe 

Im Team Küche stehen der 24-jährige Farin Koch vom Lammershof in Birkenau und der 20-jährige Julian Sinn von Erno’s Bistro in Frankfurt am Main am Herd. Die beiden VKD-Mitglieder sind jeweils im dritten Jahr ihrer Kochausbildung. Unter dem Motto „street.food [3.000]“ lautet ihre Challenge für Sölden: innerhalb einer Stunde ein Street-Food-Gericht für acht Personen zubereiten. Neben Teamgeist und Kreativität ist vor allem der Zeitdruck eine besondere Herausforderung. Deshalb ist es ratsam, sich gut auf eine solche Wettbewerbssituation vorzubereiten. Trainiert werden die beiden Kochazubis dabei von Fachlehrer und VKD-Mitglied Markus Wolf. Eine erste Kostprobe gab es bei einem Testlauf, der Anfang März in der Bergiusschule stattfand. Den Warenkorb für Sölden kannten Farin Koch und Julian Sinn da bereits. Allerdings wird am Tag vor der Challenge eine Mystery Box mit drei weiteren heimischen Produkten enthüllt, die beim Wettbewerb zum Einsatz kommen müssen. „In der Mystery Box hoffen wir auf spezielle Gewürze oder Fisch“, sind sich die angehenden Köche einig.  

In der Kategorie Service treten Julia Enders und Fee Ewald in Sölden an, Constantin John und Karla Fraenzel lieferten als Marketing-Team eine gute Generalprobe ab. Als Jury für den Probelauf fungierten die Gäste, zu denen beispielsweise Schulleiterin Susanne Albert und die Frankfurter Gastronomen Mario Lohninger und Valéry Mathis zählten. In Sölden wird das Finger-Food-Gericht dann unter anderem von Philipp Stohner bewertet, Vizepräsident des Verbands der Köche Österreichs und Mitorganisator von SSDGST. Ausgerichtet wird der neue Wettbewerb von der Gemeinde Sölden, Ötztal Tourismus und den Bergbahnen Sölden. Wer Söldens erste „Gastro Supertalente“ werden, entscheidet sich in wenigen Wochen.  

Text Anna Häuser, Verband der Köche Deutschlands e.V. 

Foto Bergiusschule

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