And the culinary Oscar goes to …

Leo Ackfeld, Baran Erdogan, Adrian Finke, Jan Müller und mit ihrer Konzeptionierung der „Frankfurter Grünen Mühle“. Sie sind die Gewinner der am Freitag, den 8. April 2022 vorgestellten Projektarbeiten der diesjährigen Absolventen der zweijährigen Ausbildung zum Koch bzw. zum Restaurantfachmann mit den jeweiligen Zusatzqualifikationen „Küchenmanagement“ und „Trendgastronomie“. Die Businesspläne der angehenden Köche und Restaurantfachleute haben vor allem (berufsbedingt) den F&B-Bereich im Focus.

Die diesjährigen Absolventen möchten in ihrer „Frankfurter Grünen Mühle“ kulinarische Kunstwerke aus regionalen Zutaten anbieten und in diesem Unternehmen die Prinzipien Ökonomie, Ökologie und Soziales verbinden. Dabei denken Sie an einen fairen Umgang mit allen Stakeholdern: Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Dienstleistern. Darüber hinaus planen sie, gemeinnützige Organisationen sowie Künstler aus der Region durch eine selbst gegründete Stiftung zu unterstützen. Deswegen soll der Unternehmensgewinn stets bei einer noch zu bestimmenden Summe gedeckelt werden. Der Überschuss ist als finanzielle Zuwendung für die Stiftung vorgesehen.

Die vier Teammitglieder erarbeiteten einen Businessplan für ein gastronomisches Konzept mit kulinarischen Kunstwerken. Ihr Food-and-Beverage-Konzept besticht sowohl durch die im wahrsten Sinne des Wortes geschmackvolle Bankettkarte als auch durch deliziöse Speisenkarten für Frühling und Herbst. Bei Veranstaltungen werden beispielsweise köstliche Gurke-Meerrettich- und Pastrami-Remoulade-Canapés gereicht oder Frankfurter Grüne Soße mit Wachtelei und Kartoffelcrunch als Fingerfood angeboten. Unter der Rubrik warme Häppchen dürfen die Gäste Backpflaumen im Speckmantel und Linsenbratling mit Dip degustieren. Als Dessert bieten die vier sogar Sachertorten-Pralinen an. Auf der Frühlingskarte finden sich selbstverständlich Spargelvariationen und Bärlauchpesto, aber auch gebratener Fisch auf Apfelwein-Rahmsauerkraut. Diese ausgefallene Fisch-Beilage ersetzt das Team im Herbst durch delikaten Rahmwirsing in Portweinbutter. Darüber hinaus dürfen die Gäste im Herbst Rote-Beete-Carpaccio mit Ziegenkäse und Chicoréesalat genießen sowie Wildgulasch mit hausgemachten Spätzle und Preiselbeeren. Das Herbstmenü findet dann seinen krönenden exquisiten Abschluss in einem Blutorangen-Zimt-Sorbet oder einer Glühweincreme mit Spekulatius und Kirschen. Welch` ungewöhnlich einfallsreiche und in der Herstellung anspruchsvolle Menükarten das Frankfurter Grüne Mühle Team uns hier präsentiert hat! Chapeau und Glückwunsch!

Zum zweiten Platz bei diesem Wettbewerb beglückwünscht die Bergiusschule Lennard Breiter, Esin Karagöz, Julius Nowraty und Polina Zaitseva, die die kulinarischen Einflüsse ihrer vier verschiedenen Herkunftsländer Spanien, Türkei, Deutschland und Russland zu einem fünften gesamtkulinarischen Konzept, genannt „Five Senses“, verschmelzen wollen.

Dieses Mal überreichte  Jutta Sackbrock, Direktorin im Lindner Congress Hotel Frankfurt und Mitglied im Präsidium der Frankfurt Hotel Alliance, im Namen der DEHOGA Rhein-Main und der IHK Frankfurt am Main die Zertifikate für die vorgestellten Business-Konzepte und natürlich die Siegerpokale der DEHOGA. Die Champions mit ihrer „Frankfurter Grünen Mühle“ werden mit Hotelübernachtungen im Lindner Main Plaza Hotel, im Hilton Garden Inn City Centre, Leonardo Hotel Eschborn und Meliá Frankfurt beschenkt.

Text und Fotos: Ilga Schütte

 

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