Teambuilding mit hohem Spaßfaktor

Mit 27 km/h übers Wasser

Nach zahlreichen heißen Sommertagen, ist der Himmel über Frankfurt ausgerechnet heute  Morgen grau, als eine 32-köpfige Reisegruppe aus der Bergiusschule am Hauptbahnhof in die Regionalbahn steigt. Am Zielort Niederweimar sieht es dann noch düsterer aus. Es regnet, wie schon lange nicht mehr. Junge Frauen in sommerlichen Schläppchen, frierend und  junge Männer ohne Jacken versuchen die 650 Meter vom Bahnsteig zur Wassersportanlage möglichst schnell hinter sich zu bringen.

Kaum dort angekommen, guckt die Sonne durch die Wolken. Das Wasser des Niederweimarer Sees ist schön warm und lockt zum Reinspringen. „Die meisten Jugendlichen waren zunächst eher zögerlich“, beschreibt Sportlehrer Mario Kriegel den Beginn des ersten Teambuilding-Tages der beiden Vollzeitklassen 10BzB und 11BFS in diesem Schuljahr. „Aber dann haben sie Gas gegeben und fanden am Schluss kein Ende“, fügt er grinsend hinzu. Auch Schulsozialarbeiter Roland Sossenheimer, der mit den Jugendlichen zusammen zahlreiche Runden auf Kneeboards und Wasserskien drehte, zieht ein positives Resümee: „Der Spaßfaktor heute war sehr hoch“.

Und die Schülerinnen und Schüler selber? Den Wassersportlerinnen und Wassersportlern hat’s gefallen, wie eine Umfrage auf der Rückfahrt nach Frankfurt ergibt:

„Die Atmosphäre zwischen den Leuten hat mir gut gefallen. Ich hab‘ neue Leute kennengelernt.“ (Houda, 16)

„Ich bin zum ersten Mal Wasserski gefahren und habe 9 Runden geschafft“. (Justin, 18)

„Wir hatten viel Spaß“. (Iman, 16)

„Erst auf dem Kneeboard, dann noch 5 Runden auf den Wasserskiern – das kostet ganz schön viel Kraft“. (Tom, 17)

„Ich würd’s sofort wieder machen. Jetzt bin ich richtig kaputt“. (Roberta, 18)

„Kneeboarden, das hat mir echt Spaß gemacht.  Ich fand’s gut, dass aus zwei Klassen eine große Gruppe geworden ist. Es gab gar keinen Stress, obwohl wir uns noch nicht kannten“. (Mounir, 19)

Und selbst diejenigen, die heute nicht mit auf die Bretter konnten oder (noch) nicht wollten haben die Fahrt nach Niederweimar nicht bereut. „War ganz okay“, sagt Zuschauerin Rahel (17) und das will was heißen…