Fachschule
Lebensmitteltechnik
Fachschule für Lebensmitteltechnik
Die Ausbildung erfolgt in einem zweistufigen Modell
| 1. Stufe: |
Ausbildung zum Qualitätsmanager für Lebensmittelsicherheit. |
| 2. Stufe: |
Ausbildung zum Lebensmitteltechniker mit dem Schwerpunkt Lebensmittelprüfung und Produktentwicklung. |
Die Ausbildung erfolgt in Teilzeitform
- Im ersten Ausbildungsabschnitt (Stufe 1), der sich über zwei Jahre erstreckt, erfolgt die Ausbildung zum Qualitätsmanager/managerin für Lebensmittelsicherheit.
- Aufbauend auf diesen Abschluss kann durch weitere 2 Jahre Studienzeit der Fachschulabschluss eines Lebensmitteltechnikers/technikerin mit dem Schwerpunkt Lebensmittelprüfung und Produktentwicklung erworben werden.
- Der Unterricht findet in beiden Stufen in der Regel an zwei Abenden in der Woche und samstags statt.
- Jeweils nach den Sommerferien ungerader Jahreszahlen beginnt an der Bergiusschule die Ausbildung.
- Bewerben können sich Interessenten mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung des lebensmittelverarbeitenden Handwerks, der lebensmittelverarbeitenden Industrie und der Gastronomie, sowie Angelernte mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung.
Anmeldeschluss
ist der 01. Februar ungerader Jahreszahlen.
Bewerbungsmodalitäten
Weitere Einzelheiten erfahren Sie hier:
Sekretariat der Bergius-Schule
Frankensteiner Platz 1
60594 Frankfurt am Main
Telefon 069-21233050
Bei Bedarf kann ein Beratungsgespräch vereinbart werden.
Nähere Informationen zur Ausbildung in der Fachschule für Lebensmitteltechnik
Während der gesamten Ausbildung (erste und zweite Stufe) werden folgende allgemeinbildende Fächer unterrichtet:
- Deutsch,
- Englisch,
- Mathematik,
- Politik und
- Wirtschaft
- sowie Berufs- und Arbeitspädagogik.
Im Rahmen der ersten Stufe der Ausbildung zum Qualitätsmanager für Lebensmittelsicherheit erfahren die Studierenden
- wie Rohstoffe für die Lebensmittelproduktion geprüft und bewertet werden.
- wie technologische Prozesse im Hinblick auf Lebensmittelsicherheit beurteilt und gelenkt werden.
- wie Produkte und Herstellungsverfahren nach lebensmittelrechtlichen Gesichtspunkten bewertet werden.
- wie man ein Qualitätsmanagementkonzept aufbaut.
- wie die Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden gestaltet wird.
- wie Prüfverfahren zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit durchgeführt werden.
- wie man ein Projekt im Bereich Qualitätsmanagement plant, durchführt und auswertet.
Die Abschlussprüfung erfolgt schriftlich in drei Fächern.
Im vierten Semester erfolgt die Abschlussprüfung schriftlich in drei Fächern:
- Qualitätsmangement,
- Lebensmittelrecht,
- Lebensmitteluntersuchung.
Im Rahmen der zweiten Stufe (aufbauend auf dem erfolgreichen Abschluss der ersten Stufe) der Ausbildung zum Lebensmitteltechniker mit dem Schwerpunkt Lebensmittelprüfung und Produktentwicklung erfahren die Studierenden:
- wie ein Produktentwicklungsprozess geplant, durchgeführt und optimiert wird.
- wie naturwissenschaftliche Grundlagen in der Lebensmitteltechnologie Anwendung finden.
- wie man ein Technologiekonzept für die Herstellung von Lebensmitteln erstellt.
- wie eine Risikoanalyse für die Produktion eines Lebensmittels erstellt wird und wie Lenkungsverfahren festgelegt werden..
- wie Kosten für ein Lebensmittelprodukt kalkuliert werden.
- wie eine geeignete Verpackung ausgewählt und ein Etikett gestaltet wird.
- wie man ein Projekt im Bereich Produktentwicklung plant, durchführt und auswertet.
Die Abschlussprüfung erfolgt schriftlich in vier Fächern:
- Produktentwicklung
- Lebensmitteluntersuchung
- Mikrobiologie
- Qualiätsmanagement
Mit Zulassung zum zweiten Ausbildungsabschnitt wird Studierenden, die bei Aufnahme in die Zweijährige Fachschule den Hauptschulabschluss nachweisen, der Mittlere Bildungsabschluss zuerkannt, wenn sie in den Fächern Deutsch und Englisch mindestens ausreichende Leistungen erreichen.
Mit Bestehen der Abschlussprüfung der zweiten Stufe wird Studierenden, die bei Zulassung zur zweiten Stufe (nach vier Semestern) den Mittleren Bildungsabschluss nachweisen, die Fachhochschulreife zuerkannt.
Zusätzlich besteht mit dem Abschluss zum staatlich geprüften Lebensmitteltechniker die Möglichkeit die Ausbilder-Eignungs-Prüfung abzulegen.
Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit; die Laborgebühren betragen pro Semester nur 40,– Euro.