Pilze umweltbewusst sammeln und genießen

Klimagourmet-Event an der Bergiusschule

Einen Korb, ein kleines Messer, eine Bürste und ein Pilzbestimmungsbuch – viel mehr braucht es nicht, um sich gut ausgerüstet auf die Suche nach Pilzen zu begeben. „Das Pilze suchen ist für mich wie eine Auszeit vom Alltag. Pilze sind saisonal, regional und kostenlos“, schwärmt Irene Wild, PilzCoach der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e.V.. Als Referentin informiert die Pilzexpertin vom Büro für Nachhaltige Esskultur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Klimagourmet-Events am Donnerstagnachmittag in der Bergiussschule darüber, wie sie Pilze waldschonend sammeln und gefahrlos zubereiten können.

Nach dem Vortrag durchforsten die Besucherinnen und Besucher den Schulgarten nach geeigneten Kräutern für ihren Pilzaufstrich. Diesen bereiten sie in der Lehrküche zu. Hier wartet Fachlehrer Markus Wolf mit Pinsel und Zahnbürste auf die Klimagourmets. Zahnbürste? „Ja“, lacht der Meiserkoch. „Genau die empfehle ich zum vorsichtigen Säubern von Pilzen. Das geht oft viel besser als mit einem Küchenpinsel.“

Bald liegt ein köstliches Pilzaroma in der Luft. Auf dem Herd köchelt Wolfs Zero-Waste-Pilzfond. In dem Topf landet alles, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Pilzpaste nicht verwenden. Man sieht in zufriedene und auch ein wenig stolze Gesichter. „Meine Pilzcreme schmeckt köstlich“, freut sich Teilnehmer Rolf Savall. Und dann möchte er noch gerne wissen, wann die nächste Klimagourmet-Veranstaltung an der Bergiusschule stattfinden wird…

Basisrezept veganer Pilzaufstrich „PilzGlück“ – mit Vorschlägen zur kreativen Entfaltung